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Regenbogen AG verkauft schwedische Tochter

Camping- und Ferienanlagen Regenbogen AG verkauft schwedische Tochter

Die Kieler Regenbogen AG hat das 2005 gegründete schwedische Tochterunternehmen Regenbogen Sverige AB an First Camp, den größten Betreiber gleichnamiger Camping- und Ferienanlagen in Schweden, verkauft.

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Ferienhäuser gehören zum Standard auf den Anlagen.

Quelle: Hfr

Kiel/Göteborg. Der nach eigenen Angaben führende Touristiker im Camping- und Ferienanlagensegment in Deutschland verspricht sich dadurch eine Stärkung der Partnerschaft, sagte Geschäftsführer Marc Voßhall: „First Camp wird immer mehr Expertise auf dem skandinavischen Markt haben als wir. Somit haben wir einen starken schwedischen Partner mit zwölf Ferienanlagen dazugewonnen.“

 Für das 1991 in Kiel gegründete Unternehmen – seit 2002 an der Börse notiert – bedeutet die enge Kooperation auch eine Ausweitung des eigenen Angebotes: „Sowohl in Schweden als auch in Deutschland werden unsere vernetzten Angebote jetzt buchbar sein“, sagte Voßhall. Durch die Kooperation wird künftig auch die Angebotsstruktur für die Gäste deutlich erweitert. Regenbogen-Angebote werden künftig auf allen Anlagen von First Camp in Schweden gelten. Ebenso wird die Regenbogen AG Angebote von First Camp auf ihren Anlagen führen.

 Das Kieler Unternehmen zählte zuletzt mehr als 700000 Übernachtungen in seinen zwölf Ferienanlagen in Deutschland und Schweden. Geplant ist nun, im Franchisemarkt weiter Fuß zu fassen: „Wir wollen unsere Strukturen auch externen Pächtern oder Käufern anbieten. Das ist ein unglaublicher Expansionsmarkt, da heute viele privat geführte Campingplätze vor einem Nachfolgeproblem stehen“, so Voßhall. Zudem sei Regenbogen auf der Suche nach weiteren Ferienanlagen.

 Die Regenbogen AG erzielte 2015 einen Umsatz von 13,5 Millionen Euro (plus fünf Prozent zum Vorjahr) und beschäftigt im Jahresschnitt 167 Mitarbeiter.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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