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Neuer Ärger mit 1&1 Telecom

„Chaos“ Neuer Ärger mit 1&1 Telecom

Hotline-Frust, Ärger um Kündigungen und Vertragslaufzeiten: Die Zeiten bleiben unerfreulich für Tausende Kunden des früheren Telekommunikationsanbieters KielNet. Auch nach Negativ-Schlagzeilen Anfang August hat der Ärger um den Kundenservice beim Eigentümer 1&1 nicht nachgelassen. Im Gegenteil.

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Eine Kundin liest einen Brief von 1&1.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein spricht sogar von Chaos: „Uns erreichen 30 bis 40 Beschwerden pro Woche“, sagt Rechtsexperte Boris Wita. Weil eine Besserung nicht ansatzweise in Sicht ist, hat die Verbraucherzentrale bereits die Bundesnetzagentur über die „unhaltbaren Zustände“ informiert.

Weil 1&1 Versatel sich vom Privatkundengeschäft verabschiedete, wurden laufende Verträge rückwirkend zum 1. Mai 2017 auf einen DSL-Anschluss der 1&1 Telecom umgestellt. In einem Schreiben hatte 1&1 seinen ehemaligen KielNet-Kunden empfohlen, auf ein Vertragsangebot mit einer neuen Mindestlaufzeit von 24 Monaten umzusteigen. Kunden, die ihr Vertragsverhältnis kündigen wollen, stießen und stoßen nach Angaben der Verbraucherzentrale allerdings auf massive Probleme.

Lediglich in „absoluten Ausnahmefällen“ könne es zu Weiterleitungen kommen, etwa wenn der Kunde eine andere als die im Schreiben angegebene Kundennummer nenne oder eine andere als die im Schreiben genannte Hotline wähle. „Da wir immer daran interessiert sind, den Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, haben wir diese bedauerlichen Ausnahmefälle zum Anlass einer erneuten Überprüfung genommen.“

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Ein Artikel von
Robert Michalla
Wirtschaftsredaktion

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