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DGB Nord fordert mehr Anstrengung bei der Ausbildung

Ausbildung DGB Nord fordert mehr Anstrengung bei der Ausbildung

Der DGB im Norden hat die Unternehmen aufgerufen, sich bei der Ausbildung von Fachkräften stärker zu engagieren. "Es ist ein guter erster Schritt, dass endlich wieder die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze in Schleswig-Holstein und Hamburg wächst", sagte Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord, in Hamburg.

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Ingo Schlüter, stellvertretender Vorsitzender des DGB Nord.

Quelle: Markus Scholz/Archiv

Hamburg. "Aber die absehbare Fachkräftelücke in den kommenden Jahren macht es nötig, diese Anstrengungen zu verdoppeln." Sonst könnten gute Leute in den Süden abwandern.

Zwei bis drei Monate vor Ausbildungsbeginn gibt es nach Angaben des DGB Nord in Hamburg und Schleswig-Holstein noch viele Jugendliche ohne Lehrstelle. So seien in Hamburg bei der Agentur für Arbeit zwar fast 10 000 Ausbildungsstellen gemeldet, aber mehr als 4600 Jugendliche seien noch unversorgt. In Schleswig-Holstein treffe das sogar auf fast 8000 Jugendliche zu.

"Wenn Betriebe attraktiv sein wollen, dann müssen sie ihre Auszubildenden besser bezahlen und die Qualität der Ausbildung sowie die Ausbildungsbedingungen erheblich verbessern", sagte Schlüter. In einigen Branchen, wie dem Hotel- und Gaststättengewerbe und dem Handwerk, sei der Mangel an Auszubildenden hausgemacht.

dpa

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