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Deutsche essen weniger Fisch

Bundesverband Fisch zieht Bilanz Deutsche essen weniger Fisch

Die Deutschen halten sich beim Konsum von Fisch zurück. Grund hierfür sind die steigenden Preise bei sinkendem Angebot. Eine Ausnahme machen die Verbraucher jedoch.

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Ob durch den sinkenden Fischkonsum auch weniger Fischbrötchen gegessen werden, ist unklar.

Quelle: Paesler

Hamburg. Die Produktion der deutschen Fischwirtschaft verringerte sich im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent auf 492 231 Tonnen, teilte der Bundesverband Fisch am Montag in Hamburg mit. Damit dürfte auch der Pro-Kopf-Verbrauch, der 2010 bei 15,5 Kilogramm lag, leicht zurückgegangen sein. Der Produktionswert erhöhte sich dagegen um 0,4 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro.

 Die hohen Preise bremsten die Nachfrage. Vor allem Heringskonserven hätten sich verteuert, weil die Fangquoten für den nordostarktischen Hering stark gekürzt wurden. „Die Versorgung mit dieser Fischart war durch Rohwarenknappheit und sehr hohe Preissteigerungen erschwert“, sagte Hauptgeschäftsführer Matthias Keller. Zudem werde in Deutschland mehr zertifizierter Fisch aus nachhaltiger Fischerei verkauft als in jedem anderen Land der Welt. Das gebe es nicht zum Nulltarif.

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