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Deutschland darf 20 Offshore-Windparks fördern

Umweltpolitik Deutschland darf 20 Offshore-Windparks fördern

Die Europäische Kommission hat deutsche Beihilfen für die Errichtung von 20 Windparks in Nord- und Ostsee genehmigt. Ihr Bau fördert die Energie- und Umweltziele der Union, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt übermäßig zu verzerren, wie die Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Brüssel. Deutschland will die Betreiber von 17 Windparks in der Nordsee und 3 in der Ostsee neben dem Marktpreis für Strom mit Prämien unterstützen.

Nach Kommissionsangaben haben die Windparks eine Gesamtkapazität von sieben Gigawatt. Die Investitionskosten betragen 29,3 Milliarden Euro. Alle Windparks sollen spätestens von Ende 2019 an Strom einspeisen. Sie sollen jährlich insgesamt 28 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugen. Das entspricht fast 13 Prozent der bis 2020 von Deutschland gesetzten Ziele an erneuerbaren Energien.

dpa

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Schleswig-Holstein
Foto: Durch den Wegfall der geplanten Projekte stünden viele der 19.000 Arbeitsplätze in der Windkraftbranche und in der Zulieferindustrie auf dem Spiel.

Diese Ankündigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für einen Offshore-Ausbaustopp schreckt die Branche und die Landespolitik auf: Etwa 50 küstenfernen Windparkprojekten in der Nord- und Ostsee droht das Aus. Das Amt setzt damit die von der Bundesregierung beschlossene Deckelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz um.

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