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Dräger kämpft mit Kostensenkungen gegen Umsatzrückgang

Industrie Dräger kämpft mit Kostensenkungen gegen Umsatzrückgang

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Dräger hatte im ersten Halbjahr 2016 mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen. Das geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Halbjahreszahlen hervor.

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Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk AG.

Quelle: Axel Heimken/Archiv

Lübeck. Danach lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten währungsbereinigt bei rund 1,1 Milliarden Euro, das waren 3,3 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2015. Nominal betrug der Rückgang 5,8 Prozent. 

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hat dagegen im zweiten Quartal trotz des Umsatzrückgangs in etwa das Vorjahresniveau erreicht. Das zeige, dass das Kostensenkungsprogramm zu wirken beginne, sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Dräger. Mit dem 2014 begonnenen Programm will das Unternehmen bis 2017 rund 100 Millionen Euro einsparen. Unter anderem sollen bis Ende dieses Jahres in Lübeck 200 Stellen abgebaut werden. 

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Dräger weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen null und drei Prozent und einer Ebit-Marge zwischen 3,5 und 5,5 Prozent.

Die Drägerwerk AG beschäftigt weltweit knapp 14 000 Mitarbeiter, davon etwa 5100 in Lübeck. Das im TecDax notierte Familienunternehmen ist der größte industrielle Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. 

dpa

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