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Dräger verlagert Teile seiner Produktion nach Tschechien

83 Mitarbeiter betroffen Dräger verlagert Teile seiner Produktion nach Tschechien

Dräger verlagert einen Teil seiner Produktion von Lübeck nach Tschechien. Aus Kostengründen sollten Atemschutzmasken und Chemikalienschutzanzüge künftig in Chomutov gefertigt werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

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Die Produktion der Atemschutzmasken will Dräger verlagern.

Quelle: dpa

Lübeck. Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, um mit diesen Produkten im globalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, sagte das für Produktion, Logistik und Informationstechnologie zuständige Vorstandsmitglied Toni Schrofner. Allen 83 betroffenen Mitarbeitern sollen gleichwertige Arbeitsplätze angeboten werden.

Der Umzug nach Chomutov, wo Dräger seit 2009 Feuerwehrhelme produziert, soll nach Unternehmensangaben Ende 2013 beginnen und Ende 2015 abgeschlossen sein. Weitere Produktionsverlagerungen seien derzeit nicht geplant, sagte Schrofner. Der Geschäftsbereich Sicherheitstechnik von Dräger erzielte 2011 einem Umsatz von 805 Millionen Euro und ist damit deutlich kleiner als der Bereich Medizintechnik, der einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erzielt hat. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 12 000 Mitarbeiter.

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