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EU-Staaten einig über Ostsee-Fischfang

EU EU-Staaten einig über Ostsee-Fischfang

Die EU-Staaten sind sich im Grundsatz einig über die Quoten für den Ostsee-Fischfang. Die für Fischerei zuständigen EU-Minister verständigten sich am Montag in Luxemburg auf einen Rahmen für die erlaubten Fangmengen für Dorsch, Hering und Sprotte.

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU).

Quelle: W. Kumm/Archiv

Luxemburg. Die jährlichen Quoten müssen sich unterhalb dieser Obergrenzen bewegen. Der lettische Agrarminister Janis Duklavs, der das Treffen leitete, zeigte sich über die Entscheidung erfreut: "Unsere Fischer verlassen sich darauf."

Endgültig beschlossen ist aber noch nichts, auch das Europaparlament muss noch zustimmen. Genau daran entzündete sich indes auch die Kritik wichtiger Fischfangnationen. Frankreich und Spanien hatten nach Angaben von EU-Diplomaten befürchtet, das EU-Parlament könnte damit zu viel Einfluss auf die Festlegung der künftigen Fangmengen auch in anderen Gebieten bekommen. Denn über die jährlichen Quoten entscheiden die Staaten auf Vorschlag der EU-Kommission selbst, das Parlament darf nicht mitreden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) wertete die Entscheidung als gute Sache: "Das gibt die Grundlage dafür, dass nachhaltige Fischerei, aber eben auch die kleinräumige Fischerei, die wir an der Ostsee haben, eine Zukunftsperspektive behält." Es entstehe Planbarkeit und Kalkulierbarkeit.

Thema des Treffens war neben dem Mehrjahresplan für Fisch auch die Vorbereitung einer UN-Waldkonferenz im Mai.

dpa

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