27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Akw Brokdorf darf wieder Strom liefern

Energieministerium Akw Brokdorf darf wieder Strom liefern

Das Atomkraftwerk Brokdorf kann nach dem Routine-Wechsel der Brennelemente und der Jahresrevision wieder ans Netz gehen. Die Atomaufsicht des Energieministeriums in Kiel gab am Montag die Zustimmung zum Wiederanfahren. Das Kraftwerk war am 30. Mai zur Revision vom Netz genommen worden.

Voriger Artikel
Erneuter Warnstreik im Hamburger Groß- und Außenhandel
Nächster Artikel
Auf Werbetour in Sachen TTIP

Während des Stillstands wurden 44 neue Brennelemente in den Reaktordruckbehälter geladen.

Quelle: Daniel Karmann/dpa

Kiel/Brokdorf. Während des Stillstands wurden 44 neue Brennelemente in den Reaktordruckbehälter geladen.

Schwerpunkte der Revision waren Prüfungen, Instandhaltungsarbeiten und Maßnahmen zum Erhalt und zur Erhöhung der Sicherheit. Es wurde auch die Regelung der Reaktorleistung verbessert, um flexibler auf die sich aus der zunehmenden Einspeisung regenerativer Energien ergebenden Anforderungen der Netzbetreiber reagieren zu können.

Bei einer Routineprüfung trat am 30. Mai ein 30 Zentimeter langer Riss in einer Kleinleitung des Frischdampfsystems außerhalb des Primärkreislaufes auf. Nichtradioaktiver Dampf trat aus. Rost habe die Wand eines Rohres geschwächt, hieß es. Der Abschnitt und die Leitungen in vergleichbaren Abschnitten wurden ausgetauscht. In dem Bereich wurden alle Teile, die mit dem Dampf in Kontakt gekommen sein könnten, gut 200 Sonderprüfungen unterzogen. Einige waren beschädigt. So gab es verformte Brandmelder und durchhängende Beleuchtungskabel. Die Leitungen werden künftig vorsorglich intensiver geprüft.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Veranstaltung in...

Aktuelle
Veranstaltungen
und Tagestipps!

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Atom
26 Castor-Behälter mit radioaktivem Atommüll sollen in den kommenden Jahren in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein eingelagert werden.

Der noch aus dem Ausland zurückkommende deutsche Atommüll soll auf vier Bundesländer aufgeteilt werden - darunter ist erstmals auch Bayern. Diesen Plan hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks den vier großen Energiekonzernen präsentiert.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3