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Fernwärme: Kartellbehörde moniert große Preisunterschiede

Energie Fernwärme: Kartellbehörde moniert große Preisunterschiede

Preise und Erlöse bei Fernwärme gehen in Schleswig-Holstein weit auseinander. Die Preise schwankten 2012/2013 zwischen 6 und 16 Cent je Kilowattstunde, teilte die im Energieministerium angesiedelte Landeskartellbehörde am Donnerstag mit.

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Eine Hand hält Euro-Geldscheine neben einer Heizung.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Kiel. Dies hätten erste Zwischenergebnisse einer umfangreichen Untersuchung ergeben. Bemerkenswert sei, dass es auch bei Netzen mit grundsätzlich ähnlichen Strukturen eine große Spanne bei Preisen und Erlösen gebe.

Die Kartellbehörde forderte die Unternehmen auf, ihre Preisbildung transparenter und für die Verbraucher nachvollziehbar dazustellen und sie verständlich im Internet zu veröffentlichen. Die Behörde werde im nächsten Sommer die aktuellen Preise abfragen und dann Fälle mit deutlich überdurchschnittlichen Preisen eingehend prüfen, hieß es. Bei Anfangsverdacht auf missbräuchlich überhöhte Preise würden entsprechende Verfahren eingeleitet.

Preise für Strom, Gas und Fernwärme müssen in Deutschland nicht genehmigt werden. Es gibt auch keine allgemeine nachträgliche Preiskontrolle. Die Kartellbehörden können tätig werden, wenn ein begründeter Anfangsverdacht besteht, dass ein Energieversorgungsunternehmen seine marktbeherrschende Stellung ausnutzt, indem es überhöhte Preise verlangt.

dpa

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