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Flüchtlinge treffen Betriebe: Marktplatz-Auftakt in Handelskammer

Migration Flüchtlinge treffen Betriebe: Marktplatz-Auftakt in Handelskammer

Mehr als 500 Flüchtlinge haben sich bei 50 Hamburger Firmen über eine Beschäftigung informiert. "Endlich geht es los, dass wir Unternehmen und Flüchtlinge in Kontakt bringen, damit ihre Integration in den Arbeitsmarkt erfolgen kann", sagte der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer, Hans-Jörg Schmidt-Trenz, nach dem ersten "Marktplatz der Begegnungen" am Mittwoch in Hamburg.

Hamburg. Die Informationsveranstaltung in der Handelskammer habe sich vor allem an Menschen mit Bleibeperspektive aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan gerichtet, sagte Schmidt-Trenz. Begleiter halfen bei den Gesprächen mit Firmen aus Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel, Handwerk und Kleinindustrie. "Die Idee ist, dass möglichst viele Flüchtlinge mit möglichst vielen Betrieben in Kontakt kommen", erläuterte der Kammer-Chef. Von den teilnehmenden Firmen habe es positive Rückmeldungen zu dem Auftakt-Marktplatz gegeben.

Nach diesen Erstkontakten soll es möglichst weitere Gespräche zwischen Betrieb und Interessiertem geben, damit - je nach Alter und Befähigung - dem Flüchtling ein Praktikum oder eine Beschäftigung in Aussicht gestellt werden kann. Dazu wurde auch eine Art Bewerbungsbogen ausgefüllt. Die Marktplätze sollen 2016 fortgesetzt werden. Bei der Kammer haben sich den Angaben zufolge rund 1200 Firmen gemeldet, die bereit sind, Flüchtlinge zu beschäftigen.

dpa

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