16 ° / 13 ° Sprühregen

Navigation:
LNG-Terminal soll nach Brunsbüttel

Ansiedlung LNG-Terminal soll nach Brunsbüttel

In Brunsbüttel soll das neue Flüssiggas-Terminal gebaut werden. Das niederländische Unternehmen Gasunie hat eine Vorentscheidung zugunsten des Hafens an der Elbe getroffen. Mitbewerber sind aus dem Rennen.

Voriger Artikel
Angebotsfrist abgelaufen: Länder sind zufrieden
Nächster Artikel
So erkennen Sie den neuen Fünfziger

Verflüssigtes Erdgas (LNG) wird im Elbehafen in Brunsbüttel derzeit schon verladen.

Quelle: Bodo Marks

Brunsbüttel. Das neue deutsche Flüssiggas-Terminal (LNG) soll in Brunsbüttel gebaut werden. "Fakt ist: Gasunie hat sich bei der Standortwahl entschieden", sagt Frank Schnabel, Geschäftsführer von Brunsbüttel Ports, den Kieler Nachrichten. "Das ist ein Riesenerfolg für uns." Fünf Jahre habe man an der Ansiedlung gearbeitet.

Die finale Entscheidung zum Bau des Terminals steht gleichwohl noch aus, der niederländische Konzern habe sich jetzt aber bei der Standortwahl entschieden. Andere Standorte seien aber aus dem Rennen, freut sich Schnabel.

Investitionen von 400 Millionen Euro

Bis zum kommenden Jahr will Gasunie dann entscheiden, ob und in welchem Umfang investiert wird. Dazu sollen auf einem Gelände von Brunsbüttel Ports gewaltige Speicheranlagen entstehen, von einer Kapazität bis zu 200.000 Kubikmetern ist die Rede.

Laut der Planung sind Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro erforderlich, damit an der Elbe Flüssiggas aus speziellen Tankschiffen umgeladen werden kann. Das Gas soll aus den Golfstaaten kommen und würde Deutschland auch unabhängiger von Gaslieferungen aus Russland machen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3