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Förderinstitute sichern tausende Arbeitsplätze

Mit Krediten Förderinstitute sichern tausende Arbeitsplätze

Kredite, Bürgschaften, Beteiligungen: Wenn Mittelständler von Geschäftsbanken kein Geld bekommen, springen die Förderbanken ein. Profitieren können derzeit besonders Gründer und Unternehmensnachfolger.

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Zudem hätten die Unternehmen im Land durch die Hilfen von Investitionsbank, Bürgschaftsbank und Mittelständischer Beteiligungsgesellschaft in den Jahren 2013 bis 2016 rund 6,7 Milliarden Euro investiert, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer am Montag in Kiel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Kiel. Die Förderinstitute in Schleswig-Holstein haben in den vergangenen vier Jahren mit ihren Krediten, Bürgschaften und Beteiligungen rund 100 000 Arbeitsplätze gesichert. Zudem hätten Unternehmen im Land durch die Hilfen von Investitionsbank (IB.SH), Bürgschaftsbank und Mittelständischer Beteiligungsgesellschaft in den Jahren 2013 bis 2016 rund 6,7 Milliarden Euro investiert, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am Montag in Kiel. In diesem Zeitraum seien rund 3200 Unternehmensfinanzierungen auf die Beine gestellt worden.

Die „Förderfamilie“ sei auch in wirtschaftlich guten Zeiten unverzichtbarer Bestandteil der Kredit- und Eigenkapitalversorgung und ein wichtiger Standortvorteil Schleswig-Holsteins, sagte Meyer. Die Förderinstitute helfen vor allem kleinen Unternehmen, die von der Hausbank allein nicht den gewünschten Kredit bekommen. Die unterschiedlichen Institute ergänzten sich, sagte der Vorstandsvorsitzende der IB.SH, Erk Westermann-Lammers: Wenn Sicherheiten fehlten, gebe die Bürgschaftsbank Rückendeckung, bei Eigenkapitalmangel springe die Beteiligungsgesellschaft ein, bei Finanzierungslücken helfe die Investitionsbank.

Gefragt sind nach Angaben Meyers unter anderem Eigenkapitalprodukte wie der Beteiligungsfonds für kleine und mittelständische Unternehmen sowie ein Fonds, der Beteiligungskapital etwa für Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Verfügung stellt. Westermann-Lammers betonte den wichtigen Beitrag, den die Förderung der drei Institute bei Existenzgründungen und Unternehmensübernahmen leiste. Rund 300 der 750 begleiteten Unternehmen 2016 waren demnach Gründungen oder Übernahmen.

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