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Gartenbauer Rumpf will weiter wachsen

Generationswechsel Gartenbauer Rumpf will weiter wachsen

An geeigneten Kandidaten hat es nicht gemangelt. Dennoch zog sich der Generationswechsel bei der Erwin Rumpf GmbH & Co. KG mit Sitz in Nortorf rund zwei Jahre hin. Oliver (34) und Felix Rumpf (32) wurden als Geschäftsführer berufen. Ihr Ziel: weiter wachsen.

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Sie führen das Unternehmen in dritter Generation (v.li.) : Felix (32), Ingo (67) und Oliver Rumpf (34). Die Erwin Rumpf GmbH & Co. KG gehört zu den größten Garten- und Landschaftsbaubetrieben im Norden.

Quelle: Rumpf

Nortorf. Die Suche nach einer Nachfolgelösung ist immer eine heikle Angelegenheit. Rund zwei Jahre hat die Phase des Übergangs gedauert, nun hat der in Schleswig-Holstein und Hamburg führende Garten- u. Landschaftsbaubetrieb Erwin Rumpf GmbH & Co. KG mit Sitz in Nortorf den Generationswechsel vollzogen: Das 1957 gegründete Unternehmen mit mehr als 120 Mitarbeitern, darunter neun Auszubildende, wurde bisher von Karsten (69) und Ingo Rumpf (67) geleitet. Nach fünfjähriger Tätigkeit im Unternehmen sind nun Oliver (34) und Felix Rumpf (32) als Geschäftsführer berufen worden. Gemeinsam mit ihrem Vater Ingo Rumpf leiten sie das Unternehmen somit in der dritten Generation. Karsten, Sonja (41) und Hajo Rumpf (39) sind im Zuge der Nachfolge aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Der Wettbewerb in der Branche ist hart

„In unserem Fall mangelte es nicht an geeigneten Personen, dennoch hat die Suche nach der am besten geeigneten Nachfolgelösung Zeit und Energie gekostet“, sagt Felix Rumpf, der den Traditionsbetrieb mit Vater und Bruder weiter erfolgreich am Markt entwickeln will.

Das ist kein Selbstgänger, denn der Wettbewerb im Garten- und Landschaftsbau ist hart. Felix Rumpf ist dennoch optimistisch, dass das stetige Wachstum der vergangenen Jahre weitergeht. „Unser Vorteil ist, dass wir die gesamte Palette anbieten, von der Gartenpflege bis zur Anlage von Außenbereichen sowie Spiel- und Sportplätzen.“ Auch eine eigene Tiefbauabteilung hält das Unternehmen vor.

Besonders gut aufgestellt sieht sich Rumpf im Geschäft mit gewerblichen Kunden, die für etwa die Hälfte des Umsatzes stehen. Ein knappes Drittel des Auftragsvolumens kommt vonseiten der öffentlichen Hand, 20 Prozent von privaten Kunden. Zu den Auftraggebern gehören namhafte Industrieunternehmen, Schulen, Kliniken, Bau- und Supermarktketten sowie Parkbetreiber. Der Fahrzeugpark des Unternehmens umfasst 25 Pritschenwagen sowie 40 Radlader

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Ein Artikel von
Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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