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Gericht: Nabu-Klage gegen Offshore-Windpark Butendiek unzulässig

Prozesse Gericht: Nabu-Klage gegen Offshore-Windpark Butendiek unzulässig

Der Naturschutzbund Nabu ist mit einer Klage gegen einen Offshore-Windpark in der Nordsee gescheitert. Das Verwaltungsgericht Hamburg habe die Klagebefugnis des Nabu verneint, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch.

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Der Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Hamburg. Die Umweltschützer hatten die Errichtung des Windparks Butendiek vor Sylt mit einer sogenannten Verbandsklage verhindern wollen. Der Baulärm vertreibe Schweinswale und nehme Seetauchern den Lebensraum, argumentierte der Nabu.

Da der Windpark inzwischen eröffnet wurde, forderte der Verband nun, die Errichtung für rechtswidrig zu erklären und den Betreibern die Betriebserlaubnis zu entziehen. Die genauen Gründe für die Abweisung der Klage will das Gericht in der schriftlichen Urteilsbegründung darstellen. Es ließ aber bereits die Berufung zum Oberverwaltungsgericht zu.

Die Klage richtete sich gegen das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, das den Windpark in einem Naturschutzgebiet genehmigt hatte. "Einen schlechteren Standort gibt es in der ganzen Nordsee nicht. Das ist Energiepolitik auf Kosten der Meeresnatur", kritisierte der Nabu-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Die 80 Windräder mit einer Nabenhöhe von 91 Metern haben eine Leistung von zusammen 288 Megawatt.

dpa

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