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Gewerkschaft: Tarifverhandlungen für Busfahrer abgebrochen

Tarife Gewerkschaft: Tarifverhandlungen für Busfahrer abgebrochen

Im Tarifkonflikt mit den privaten Omnibusbetrieben hat die Gewerkschaft Verdi die Verhandlungen abgebrochen. Nach mehr als zehnstündigen Gesprächen seien sich die Seiten nicht näher gekommen, teilte der Sprecher des Verdi Landesbezirks Nord, Frank Schischefsky, am Donnerstagabend mit.

Kiel. Deshalb habe sich die Verhandlungskommission für den Abbruch entschieden. Sie empfehle der großen Tarifkommission, die am Freitag tagt, nun die Urabstimmung einzuleiten. "Ziel ist, einen unbefristeten Erzwingungsstreik zu bekommen, um mit den Arbeitgebern zu einem guten und vernünftigen Tarifabschluss zu kommen", sagte Schischefsky.

Viele Schüler und Pendler in Schleswig-Holstein müssen sich damit auf weitere Behinderungen einstellen. In der vergangenen Woche hatten sich laut Gewerkschaft gut 1000 Fahrer privater Omnibusbetriebe an einem Warnstreik beteiligt. Mit der Aktion sollte Druck auf die Tarifverhandlungen am Donnerstag ausgeübt werden.

Ziel Verdis ist es, den Stundenlohn der Beschäftigten um rund 1,50 Euro zu erhöhen. Damit sei eine Angleichung der Bezahlung in öffentlichen und privaten Busunternehmen in Schleswig-Holstein gewährleistet, hieß es. Aus Sicht des Omnibusverbandes sind die Forderungen der Gewerkschaft unangemessen.

dpa

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