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Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht

HSH-Nordbank-Anleihen Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat wegen schwer einschätzbarer Risiken zur Vorsicht mit Anleihen der HSH Nordbank geraten. In einer Mitteilung verwies sie darauf, dass die Bank bis Februar 2018 verkauft sein muss oder - falls sich kein Käufer finden sollte - gemäß EU-Auflage abgewickelt wird.

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Die HSH Nordbank soll verkauft werden.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Kiel/Hamburg. Hamburg und Schleswig-Holstein haben 13 Milliarden Euro für Bürgschaften beziehungsweise Kapital-Aufstockungen ihrer früheren Landesbank gegeben. Beide Länder gehen von Milliardenverlusten aus. Einen Teil ihrer faulen Schiffskredite konnte die HSH Nordbank auslagern in eine Art „Bad Bank“ der beiden Länder.

Die HSH Nordbank präsentierte sich Ende März potenziellen Käufern mit einem Vorsteuergewinn von 639 Millionen Euro in ihrem operativen Geschäft 2016. „Die Kernbank hat Wachstumspotenzial“, teilte die HSH Nordbank damals mit. Am Freitag betonte ein Sprecher der Bank, dass die derzeit laufende „Oster Anleihe“ sowohl für den Fall eines Verkaufs der Bank als auch einer Abwicklung bis zum Ende der Laufzeit 2020 abgesichert sei. Für die von der Bank emittierte „Oster Anleihe“ gelte die Institutssicherung der Sparkassen-Finanzgruppe (SFG), zu der die HSH Nordbank gehöre.

Von dpa

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