4 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Ermisch sieht Kaufinteresse aus Asien

HSH Nordbank Ermisch sieht Kaufinteresse aus Asien

Die zum Verkauf stehende HSH Nordbank könnte in asiatische Hände gelangen. „Ich glaube, dass es Interessenbekundungen aus Asien geben wird“, sagte Bankchef Stefan Ermisch. Er halte Bieter aus China für möglich, die ein Finanzierungsstandbein in Europa aufbauen wollten.

Voriger Artikel
Privatbank Berenberg erwartet sich Vorteile durch den Brexit
Nächster Artikel
Dritte Bauphase der Flugfeld-Erneuerung läuft

Stefan Ermisch, Chef der HSH Nordbank, rechnet mit asiatischen Kaufinteressenten.

Quelle: hfr

Hamburg/Kiel. Die HSH Nordbank war während der Finanzkrise in eine Schieflage geraten und ächzt bis heute unter einem Berg fauler Schiffskredite. Der Staat musste damals einspringen und stützte die Bank mit einer milliardenschweren Garantie. Auf Druck der EU müssen sich die Besitzer – die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein – bis Anfang 2018 von der HSH Nordbank trennen.

Es habe Gespräche in Amerika, Europa und Asien gegeben, sagte Ermisch ohne Details zu nennen. Die Bank sei mit ihrem starken Deutschland-Fokus für diejenigen Investoren interessant, die sich längerfristig hierzulande engagieren wollten. Zudem seien die Preise gerade spottbillig für internationale Käufer. „Das reizt schon den einen oder anderen“, sagte Ermisch.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Mehr zum Artikel
Immobilien und Flugzeuge
Foto:  Im Angebot hatte die HSH Nordbank auch Schiffskredite in dreistelliger Millionenhöhe.

Die HSH Nordbank kann Ballast abwerfen. Die Bank bestätigte am Montag einen Bericht der Agentur Reuters, wonach ein Käufer für ausfallgefährdete Kredite im Volumen von 1,64 Milliarden Euro gefunden wurde.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten: Wirtschaft 2/3