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Vorstand verzichtet auf Privatisierungsbonus

HSH-Nordbank Vorstand verzichtet auf Privatisierungsbonus

Der Vorstand der HSH-Nordbank um den künftigen Chef Stefan Ermisch verzichtet auf Bonuszahlungen im Falle einer erfolgreichen Privatisierung der Landesbank. Diese Prämie, die bei einem erfolgreichen Verkauf der Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein bis Februar 2018 gezahlt werden sollte, ist wohl vom Tisch.

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Der Vorstand der HSH Nordbank verzichtet auf seine Bonuszahlungen.

Quelle: Sven Janssen

Kiel/Hamburg. Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ darüber am Mittwoch berichtet. Danach sollten pro Mitglied des künftig vierköpfigen Vorstands bis zu 300 000 Euro ausgezahlt werden. Nach Angaben des Blattes soll Ermisch in der jüngsten Aufsichtsratssitzung auf den Bonus verzichtet haben.

Der bisherige Finanzvorstand Ermisch übernimmt am 10. Juni die Leitung der HSH Nordbank. Der seit 2011 amtierende Bankchef Constantin von Oesterreich legt den Vorstandsvorsitz einvernehmlich zum selben Datum nieder. Seine noch bis 2017 laufenden vertraglichen Ansprüche bleiben bestehen, was vor allem in der CDU-Opposition im Kieler Landtag auf Kritik stieß. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) solle erklären, was 500 000 Euro pro Jahr für Nichtstun rechtfertige, hatte die CDU gefordert.

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