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Jahresabschluss-Aufstellung verschoben

HSH Nordbank Jahresabschluss-Aufstellung verschoben

Die HSH Nordbank verschiebt die Aufstellung ihres Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2015. Das teilte das Institut am Donnerstagabend mit. Damit wird auch die Bilanzpressekonferenz nicht wie ursprünglich geplant am 24. März stattfinden.

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Das Gebäude der HSH Nordbank in Kiel.

Quelle: Ulf Dahl (Archiv)

Kiel. Einen neuen Termin könne er noch nicht nennen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund seien noch offene bilanzrelevante Fragen in den Gesprächen zwischen der EU-Kommission und der Bundesrepublik Deutschland im laufenden EU-Beihilfeverfahren der HSH Nordbank, hieß es in der Mitteilung weiter. Die HSH Nordbank gehe weiterhin davon aus, dass die EU-Kommission — auf der Basis der am 19. Oktober 2015 getroffenen informellen Verständigung — ihre finale Entscheidung im zweiten Quartal 2016 treffen werde. Dann werde zeitnah ein neuer Termin für die Bilanzpressekonferenz bekanntgegeben.

Im Oktober war entschieden worden, die HSH Nordbank von Altlasten zu befreien, etwa von faulen Schiffskrediten. Darauf hatten sich EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz und der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (beide SPD) geeinigt. Der Entscheidung waren mehr als zweijährige Verhandlungen vorausgegangen. Außerdem soll die HSH Nordbank in eine Holdinggesellschaft und eine operative Tochtergesellschaft aufgespalten werden. Diese operative Gesellschaft soll die laufenden Geschäfte der Bank weiterführen und bis 2018 verkauft werden.

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