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HWWI gründet eigenes Institut für digitale Ökonomie

Wissenschaft HWWI gründet eigenes Institut für digitale Ökonomie

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) steht vor einem Aufbruch zu neuen Ufern. Zum 1. Oktober gehe als eigenständige Einheit unter dem Dach des HWWI ein eigenes Institut zur Erforschung der digitalen Ökonomie an den Start, kündigte HWWI-Direktor Prof. Henning Vöpel in Hamburg an.

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Henning Vöpel. Foto: Christian Charisius/Archiv

Hamburg. Das "Institute for Digital Economics and Applied Solutions" (IDEAS@HWWI) soll die ökonomischen Grundlagen und die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung erforschen. "Die digitale Vernetzung wird das Denken in der Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifender verändern als wir uns das bislang vorstellen", sagte Vöpel.

Ergänzt werde das neue Institut durch ein Forum "Bridges2Future", mit dessen Hilfe sich Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft austauschen sollen. "Die Digitalisierung bedeutet eine Neuvermessung der Welt", sagte Vöpel. "Märkte, Wettbewerb und Branchen verändern sich radikal." Mit "Bridges2Future" wolle das HWWI ein übergreifendes und experimentelles Forum schaffen, um Brücken in die Zukunft zu schlagen.

Die traditionellen Forschungsfelder des HWWI wie die Konjunkturforschung, der Rohstoffpreisindex oder die Arbeitsmarktanalyse sollen auch weiterhin ihren Platz behalten, wenngleich das Thema der Digitalisierung deutlich aufgewertet werde. Mit der inhaltlichen Neuorientierung geht auch eine räumliche Veränderung einher: Das HWWI verlässt gegenwärtig seine bisherige Residenz im Stadtteil Harvestehude und zieht vorübergehend in Büroräume am Hafenrand. Im kommenden Jahr ist ein weiterer Umzug geplant.

dpa

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