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Habeck: EU-Behörden sollen Monsanto-Übernahme stoppen

Chemie Habeck: EU-Behörden sollen Monsanto-Übernahme stoppen

Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) hält die Übernahme des US-Saatgutunternehmens Monsanto durch den deutschen Bayer-Konzern für nicht hinnehmbar.

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Robert Habeck (Grüne) im Gespräch.

Quelle: Markus Scholz/ Archiv

Kiel. "Die EU-Wettbewerbsbehörden sollten diesen Deal stoppen", sagte Habeck am Mittwoch in Kiel. "Die Konzentration der Macht über Saatgut und Pflanzenschutzmittel zwingt Landwirte in der EU, aber auch und gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern, in die totale Abhängigkeit von einigen wenigen Riesen", warnte Habeck. "Wir brauchen mehr Vielfalt und Alternativen und keine Chemie-Oligopole in der Landwirtschaft." Mit der Übernahme geht aus Habecks Sicht eine "fatale Konzentration in der Chemiebranche beziehungsweise bei den Life-Science-Konzernen" weiter.

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hatte am Mittwoch mitgeteilt, den amerikanischen Biotechnologie-Konzern zu übernehmen. Bayer und Monsanto unterzeichneten eine bindende Fusionsvereinbarung, die Bayer die Übernahme von Monsanto für 128 US-Dollar je Aktie in bar ermöglicht. Das entspricht einem Kaufpreis von rund 66 Milliarden Dollar (knapp 59 Milliarden Euro). Der Monsanto-Deal ist die bislang größte Übernahme durch einen deutschen Konzern und macht Bayer zur weltweiten Nummer eins im Geschäft mit Agrarchemie.

dpa

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