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Habeck: Ende der Milchkrise nicht in Sicht

Agrar Habeck: Ende der Milchkrise nicht in Sicht

Die Milchviehhalter stecken nach Einschätzung des Kieler Landwirtschaftsministers Robert Habeck wegen des anhaltenden Preistiefs in einer beispiellos schwierigen Situation.

Kiel. Ein erheblicher Teil der Betriebe mache seit einem Jahr Verluste, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Etwa 15 Prozent seien aktuell in ihrem Bestand gefährdet. Ein Ende der Milchkrise sei nicht in Sicht, sagte Habeck. "Wir haben eine fatale existenzbedrohende Situation, die so noch nicht da gewesen ist."

Eine Alternative wäre aus Sicht des Ministers eine Umstellung auf Öko-Landbau. Dort steige die Nachfrage und die Preise seien stabil. Habeck appellierte an die Molkereien, Milch vom Markt zu nehmen, weil das Angebot zu groß sei. Die Erzeuger bräuchten klare Lieferverträge über Menge und Preis.

dpa

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