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Flüchtlinge sind die Fachkräfte von übermorgen

Handwerkskammer Lübeck Flüchtlinge sind die Fachkräfte von übermorgen

Die Handwerkskammer Lübeck hat in den vergangenen sechs Monaten 150 Flüchtlinge beraten und 60 davon in Praktika vermittelt.  Ziel sei es, Migranten aus den Kriegs- und Krisengebieten schnell zu integrieren, sagte Kammerpräsident Günter Stapelfeldt bei bei der Vollversammlung der Kammer am Donnerstag.

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Die Flüchtlinge bieten eine große Chance als künftige Fachkräfte.

Quelle: Arne Dedert/dpa

Lübeck. Bei den Beratungsgesprächen gehe es um praktische Fähigkeiten, aber auch um die Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse,

Die, die heute als Flüchtlinge nach Deutschland kämen, könnten die Fachkräfte von morgen oder übermorgen sein, sagte Stapelfeldt. Die Handwerkskammer Lübeck bemüht sich bereits seit 2010 mit ihrem Projekt „Handwerk ist interkulturell“ um die Vermittlung von Migranten in Praktika und Ausbildungsverhältnisse. Seither sind 800 Interessenten beraten, 400 in Praktika und 200 in Ausbildung vermittelt worden.

Wirtschaftlich sei das Jahr 2015 für weite Teile des Handwerks im Kammerbezirk gut gelaufen, sagte Stapelfeldt. Weit über 90 Prozent der Betriebe beurteilten danach ihre Lage als gut oder mindestens befriedigend. Als Grund nannte er die gute Binnenkonjunktur, von der das Handwerk unverändert profitiere.

Die Kammer vertritt rund 21 000 Mitgliedsbetriebe mit etwa 100 000 Beschäftigten zwischen Kiel und dem Hamburger Randgebiet.

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