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Neue Streiks wohl vom Tisch

Durchbruch im Kita-Streit Neue Streiks wohl vom Tisch

Eltern in Deutschland werden aller Voraussicht nach von neuen Kita-Streiks verschont. Nach sieben Monaten erzielten die Gewerkschaften und die kommunalen Arbeitgeber einen Durchbruch im Tarifstreit um die Erzieherinnen und Sozialarbeiter.

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 Frank Bsirske (re.), Vorsitzender Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), und Thomas Böhle, Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), informieren bei einer Presskonferenz über das Ergebnis der Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. „Insgesamt bringt das Ergebnis für das Gros der Beschäftigten Verbesserungen“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Mittwoch in Hannover. Der Gewerkschaftsbasis werde die Annahme empfohlen. Neue Kita-Streiks wären damit abgewendet.

Verbesserungen sind vor allem für jüngere Erzieherinnen und Sozialarbeiter vorgesehen. Vollzeitbeschäftigte sollen zwischen 93 und 138 Euro mehr im Monat erhalten. Die Bundestarifkommission der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kommt am Freitag in Fulda zusammen, um ein Votum zu der Einigung abzugeben. Die kommunalen Arbeitgeber bezifferten die Mehrkosten durch das Ergebnis auf 315 Millionen Euro.

Verhandelt wurde für rund 220 000 Erzieherinnen, Sozialarbeiter und -pädagogen, Kinderpfleger und Mitarbeiter der Behindertenhilfe. Ein Streik der Kita-Erzieherinnen hatte sich im Frühjahr über vier Wochen hingezogen.

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Am Ende brachten neun Millionen Euro den Durchbruch. So viel wollen die kommunalen Arbeitgeber im Vergleich zum Schlichterspruch vom Juni draufzahlen, um den Tarifkonflikt im Sozial- und Erziehungsdienst zu beenden.

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