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Heinold: Ergebnis der HSH Nordbank erwartet schlecht

Banken Heinold: Ergebnis der HSH Nordbank erwartet schlecht

Den Verlust der HSH Nordbank von 814 Millionen Euro im vergangenen Jahr hat Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold als erwartet schlechtes Ergebnis bewertet.

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Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold.

Quelle: C. Rehder/Archiv

Kiel. "Solche Zahlen gehen mir als Finanzministerin natürlich an die Nieren, auch wenn ich sie erwartet habe", sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag. Die HSH Nordbank bleibe das größte Haushaltsrisiko für das Land. Es ist gemeinsam mit Hamburg Haupteigentümer des Instituts. Es sei richtig gewesen, die Garantie der Länder wieder auf zehn Milliarden Euro zu erhöhen, um die notwendigen Kapitalquoten sicherzustellen, sagte Heinold.

dpa

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HSH Nordbank
Foto: Operativ hat sich die HSH Nordbank als „Bank für Unternehmer“ neu positioniert und mit dieser Strategie nach eigener Aussage ihre Stellung bei Firmenkunden im Norddeutschlands „gesichert“, in Mittel- und Süddeutschland jedoch neue Kunden gewinnen können.

Mehr als 800 Millionen Euro Verlust, voraussichtlich 300 Millionen Garantie-Euro mehr, die die Länder ab 2019 in die Bank pumpen müssen: Trotz dieser Horrorzahlen reagierte die Landesregierung in Kiel vergleichsweise gelassen. Ein Grund dafür ist Normalsterblichen kaum zu vermitteln: Ob die HSH Nordbank nun 400, 600 oder 800 Millionen Euro Verlust ausweist, ist in der derzeitigen Lage der Bank relativ schnuppe.

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