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Hermes profitiert von Post-Streik

Handel Hermes profitiert von Post-Streik

Nach dem wochenlangen Streik im Sommer hat die Deutsche Post Auftraggeber an die Konkurrenz verloren. 50 Großkunden seien zu Hermes nach Hamburg gewechselt, berichtete das "Handelsblatt" (Montag).

Düsseldorf/Hamburg. "Die meisten von ihnen, darunter viele bekannte Markenunternehmen, sind uns nach dem Streik erhalten geblieben", sagte Hermes-Geschäftsführer Frank Rausch der Zeitung. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte er ein Umsatzplus von 15 Prozent und mehr Gewinn als im Vorjahr.

Derzeit bereiten sich die Paket- und Postdienste auf rekordverdächtige Transportmengen bis Weihnachten vor. Hermes rechnet bundesweit mit einer um rund 15 Prozent höheren Paketmenge als im Vorjahr. Das Unternehmen und seine Servicepartner setzen bis zu 5400 zusätzliche Mitarbeiter ein.

Die Deutsche Post rechnet mit zehn Prozent mehr Paketen und Päckchen als im Vorjahr. An den Tagen vor dem Fest dürften täglich bis zu acht Millionen Pakete und Päckchen zusammenkommen, berichtet die "FAZ" (Montag) unter Berufung auf Unternehmensangaben. Dazu wolle die Post rund 10 000 zusätzliche Aushilfskräfte einstellen. Rechnet man den Bedarf der Konkurrenten Hermes, DPD und GLS hinzu, würden für das Weihnachtsgeschäft etwa 20 000 Aushilfskräfte benötigt, schreibt die Zeitung.

dpa

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