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Das Bad mit den schwarzen Zahlen

Holstentherme Das Bad mit den schwarzen Zahlen

„Träumen, erleben, genießen“: Das Motto der Kaltenkirchener Holstentherme. Und genau daran richtete sich auch das Programm zur großen Jubiläumsfeier aus. Die Holstentherme gehört zu den ganz wenigen Erlebnisbädern in Deutschland, die keine roten Zahlen schreiben und dabei ohne öffentliche Zuschüsse auskommen.

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Die Holstentherme gehört zu den ganz wenigen Erlebnisbädern in Deutschland, die keine roten Zahlen schreiben und dabei ohne öffentliche Zuschüsse auskommen.

Quelle: Alexander Christ

Kaltenkirchen. 25 Jahre besteht die stadteigene Bade-, Vergnügungs- und Erholungseinrichtung jetzt. Für Geschäftsführer Stefan Hinkeldey ist das die logische Konsequenz harter Arbeit. „Wir arbeiten von Anfang an mit einer schwarzen Null. Das ist unter anderem die Folge unternehmerisch weitsichtigen Handelns und des Vertrauens des Aufsichtsrats.“ Die „Karibik des Nordens“, wie sich das Erlebnisbad nennt, beschäftigt 110 Mitarbeiter.

Im ersten Jahr des Badebetriebs 1991 lag der Jahresumsatz bei umgerechnet zwei Millionen Euro. 2015 waren es 5,5 Millionen Euro. In diesem Zeitraum wurden unter Einbeziehung von Abschreibungen und laufenden Instandhaltungskosten fast 13 Millionen Euro in neue Projekte gesteckt. Dazu gehörten beispielsweise die permanente Erweiterung und Umgestaltung der Saunenwelten, die stetige Erneuerung des gastronomischen Angebotes, der Bau eines eigenen Fitness-Centers und der Bau eines Sole-Relax-Beckens. Die Investitionen entsprechen fast der Summe, die der Neubau der Holstentherme 1991 (umgerechnet 14 Millionen Euro) kostete.

"Stillstand ist Rückstand"

Die stete Weiterentwicklung zahlte sich aus. Im ersten Jahr plantschten und saunierten rund 150000 Besucher in der Holstentherme, 2015 waren es fast 470000. Ein Rekord, den das Team in diesem Jahr noch überbieten will. Insgesamt zählte das Bad seit 1991 rund acht Millionen Gäste.

„Stillstand ist Rückstand. Deswegen werden wir unsere erwirtschafteten Gewinne aus dem Vorjahr wieder investieren“, kündigte der Geschäftsführer an. Konkret heißt das, dass ab Juni erneut Bautrupps auf dem Gelände anrücken, um ein neues Wellnessparadies für Saunafans mit der Bezeichnung „La Mamounia“ zu errichten. Es handelt sich um die Kaltenkirchener Version eines marokkanischen Dampfbads. Die Holstentheme gehört wie die Stadtwerke zu den Städtischen Betrieben, einer 100prozentigen Tochter der Stadt Kaltenkirchen.

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