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Branche debattiert über digitale Zukunft

Tourismus Branche debattiert über digitale Zukunft

Ohne Internet geht auch im Urlaub nichts mehr: Selbst der naturnahe Camper fahndet zuerst im World Wide Web nach einer Region mit Sonne. Die Branche im Norden will deshalb nun verstärkt auf den Online-Auftritt setzen.

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Wichtig erscheint eine Optimierung der Internetseiten für Mobiltelefone, da heute auch Rad- und Campingtouristen erwarten, aktuelle touristische Informationen im Internet zu finden.

Quelle: Estorian Tourist Board/dpa

Husum. Schleswig-Holsteins Tourismusbranche will sich verstärkt im Internet profilieren. Der Tourismusverband empfiehlt den Hoteliers, Gastronomen, und anderen Unternehmern, attraktive Profile auf Bewertungsportalen anzulegen und zu pflegen. Darüber hinaus sollten eigene Bewertungen überwacht, ausgewertet und professionell auf diese zu reagiert werden. Außerdem sollten Kunden und Besucher offensiv zur Bewertung aufgefordert und dieses Feedback für das eigene Marketing genutzt werden, sagte Verbandschef Jörn Klimant am Donnerstag in Husum. Eine positive Gästebewertungen sei die beste kostenlose Werbung, die sich ein Ferienhausanbieter vorstellen könne. In Husum diskutierten rund 380 Touristiker über die digitale Zukunft der Branche in Schleswig-Holstein.

Laut Tourismusverband ist eine Kombination aus klassischer Zertifizierung und digitaler Bewertung für jeden einzelnen Betrieb zielführend. „Portale wirken eher nach außen, Klassifizierungen setzen ganz konkret den Hebel bei Angebots-und Serviceverbesserungen an“, sagte Klimant. Pilotstudien in Sachsen zeigten, „dass die Gästezufriedenheit bei klassifizierten und zertifizierten Betrieben höher ist“.

Derzeit werden im nördlichsten Bundesland jährlich mehr als 26 Millionen Übernachtungen gezählt, sagte Marc Euler von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein. Das entspreche einer Steigerung von rund 20 Prozent in den vergangenen zehn Jahren.

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