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IG Metall Küste berät Tarifabschluss für Industrie

Tarife IG Metall Küste berät Tarifabschluss für Industrie

Für die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen gibt es seit kurzem einen Tarifabschluss. Nun muss die IG Metall Küste beraten, ob sie ihn für ihren Tarifbezirk - Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und das nordwestliche Niedersachsen - übernehmen will.

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Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie demonstrieren.

Quelle: Christian Charisius

Hamburg. Dazu kommt am Mittwoch die große Tarifkommission der Gewerkschaft in Hamburg-Wilhelmsburg zusammen. Am darauffolgenden Tag sind Übernahme-Gespräche mit dem Arbeitgeberverband Nordmetall in Hamburg angesetzt. Beide Parteien hatten sich bereits zufrieden mit dem NRW-Pilotabschluss gezeigt.

Er sieht mehr Geld in zwei Stufen und eine Einmalzahlung von 150 Euro vor. Die erste Stufe von 2,8 Prozent greift am 1. Juli. Die zweite Stufe von 2,0 Prozent gilt dann ab dem 1. April 2017 bis zum Jahresende. IG Metall und Arbeitgeber einigten sich auch auf Ausnahmeregeln für wirtschaftlich schwächere Unternehmen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 21 Monaten. Im Norden hatte die Gewerkschaft fünf Prozent mehr Geld für die 140 000 Beschäftigten der Branche gefordert, Nordmetall hatte 2,1 Prozent und eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent über eine Laufzeit von 24 Monaten angeboten.

dpa

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Foto: Feierten den Tarifabschluss als Gewerkschaftserfolg: die IG Metaller.

Auch die 140 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Norden erhalten ab Juli 2,8 Prozent mehr Geld. In ihrer vierten Verhandlungsrunde übernahmen die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall am Donnerstag in Hamburg den Abschluss der Tarifparteien in Nordrhein-Westfalen.

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