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Tarifverhandlungen an der Küste vertagt

IG Metall Tarifverhandlungen an der Küste vertagt

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie an der Küste hat kein Ergebnis gebracht. Die Gewerkschaft IG Metall und die Arbeitgeber brachen die Gespräche am Donnerstag in Oldenburg nach zweieinhalb Stunden ohne Annäherung ab.

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Die Verhandlungen der Metallbranche an der Küste wurden vertagt.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Oldenburg. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 14. April in Hamburg geplant. Die Gewerkschaft fordert für die 140 000 Metallarbeiter in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Rund 2000 Beschäftigte aus allen fünf norddeutschen Bundesländern demonstrierten am Donnerstagvormittag in der Oldenburger Innenstadt, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. „Die wirtschaftliche Situation ist stabil“, teilte der IG Metall-Bezirksleiter Meinhard Geiken mit. „Auch in Norddeutschland geht es den meisten Unternehmen gut, teilweise legen sie gerade wieder Rekordergebnisse vor.“

Am 31. März 2016 laufen die Entgelttarifverträge aus. In der Nacht zum 29. April endet die Friedenspflicht. Danach könnte es Warnstreiks geben. Die Metalltarifrunde endet in der Regel mit einem Pilotabschluss in den mitgliederstärksten Regionen im Süden oder in Nordrhein-Westfalen. Oft übernehmen andere Bezirke diesen oder passen ihn teilweise leicht an.

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