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Tourismuswirtschaft für 2016 positiv gestimmt

IHK Nord Tourismuswirtschaft für 2016 positiv gestimmt

Weihnachtszeit ist Reisezeit: Mit den Buchungen für den Jahreswechsel hat sich die Tourismusbranche im Norden bereits zufrieden gezeigt. Bei aller Zuversicht für den Rest der Wintersaison gibt es auch Sorgen.

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Die Tourismuswirtschaft im Norden geht zwar positiv gestimmt in das Geschäftsjahr 2016.

Quelle: Cornelia Müller

Kiel. Die Tourismuswirtschaft im Norden geht zwar positiv gestimmt in das Geschäftsjahr 2016. Als größtes Risiko für das eigene Unternehmen bewerten das Gastgewerbe sowie Reisebüros, -veranstalter und Omnibusbetriebe aber einen drohenden Fachkräftemangel. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturreport der IHK Nord vor. Daran beteiligten sich nach Angaben der Kammern 1134 Betriebe in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

„Deutlich wird, dass stetige Anpassungen erforderlich sind, um die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu erhalten“, teilte der IHK-Nord-Vorsitzende Fritz Horst Melsheimer (Präses Handelskammer Hamburg) mit. Anknüpfend an das mit gut bis befriedigend bewertete Sommerhalbjahr sind die Betriebe verhalten optimistisch in die Wintersaison 2015/16 bis Ende April gestartet. 63 Prozent des Gastgewerbes und 67 Prozent der Reisewirtschaft erwarten eine gleich bleibende Saison, jeweils ein Fünftel eine günstigere Geschäftslage.

Neben dem Fachkräftemangel sorgen sich die Firmen um steigende Arbeitskosten und sich verändernde wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen. Rund ein Drittel der Gaststätten-Betreiber berichtete laut Report von negativen Auswirkungen des seit einem Jahr geltenden Mindestlohns von 8,50 Euro. Rund die Hälfte bemerkte keine Effekte, 16 Prozent einen positiven Einfluss. Auf die Einführung reagierte das Gewerbe mit Preiserhöhungen (in 40 Prozent der Fälle), verändertem Lohngefüge, verkürzten Arbeitszeiten oder weniger Personal (16 Prozent). Bei den Reise-Anbietern spürte knapp ein Fünftel negative Auswirkungen, und 60 Prozent sahen keinen Veränderungsbedarf.

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