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IHK warnt vor falschen Behördenschreiben

Unternehmer IHK warnt vor falschen Behördenschreiben

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Schleswig-Holstein warnt vor einer derzeit populären Abzockmasche. Mit behördlich anmutenden Schreiben werden immer mehr Unternehmer bedrängt, sich gegen Geld in Register eintragen zu lassen oder sinnlose Verträge abzuschließen, sagte Tina Möller, IHK Kiel.

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Die IHK rät allen Unternehmern, Strafanzeige zu stellen und die Verträge wegen arglistiger Täuschung anzufechten.

Quelle: Arne Dedert/dpa

Kiel. „Unternehmer sollen so in eine Vertragsfalle gelockt werden“, sagte die Wettbewerbsexpertin Tina Möller. Wendeten sich in den vergangenen Jahren noch ein bis zwei Unternehmer pro Woche mit solchen dubiosen Schreiben an sie, gebe es das derzeit fast täglich. „Ein Dauerthema“, sagte sie. Mehr als 50 Fälle habe sie derzeit auf dem Tisch. „Das perfide ist, das Unternehmer anders als Verbraucher sich nicht per Widerruf vom Vertrag lösen können“, sagte Möller zu der Masche, über die zuvor auch der Norddeutsche Rundfunk berichtet hatte.

Die Absender dieser vermeintlich behördlichen Schreiben würden pro Jahr teils Hunderte Euro für einen Eintrag auf einer unbedeutenden Internetseite verlangen, sagte Möller. Dies sei dann jedoch nur aus dem Kleingedruckten ersichtlich. „Wir raten allen Unternehmern, Strafanzeige zu stellen und die Verträge wegen arglistiger Täuschung anzufechten“, ergänzte sie.

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