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IHK will am Kieler Flugplatz festhalten

Luftverkehr IHK will am Kieler Flugplatz festhalten

Die Kieler Industrie- und Handelskammer (IHK) kämpft weiter für den Flugplatz in Holtenau. Die Landeshauptstadt und die Region bräuchten den Flughafen, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann am Dienstag.

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Quelle: Christian Charisius/Archiv

Kiel. "Dies ist ein unverzichtbarer Standortvorteil, der nicht leichtfertig aufgegeben werden darf." Die Zukunft des Flugplatzes, der seit vielen Jahren keinen Linienverkehr mehr hat, und die Nutzung des angrenzenden Geländes sind seit langem umstritten. Ein noch nicht veröffentlichtes Gutachten solle weitere Aufschlüsse geben.

Die IHK verfolgt das Konzept einer "Landebahn mit Gewerbegebiet". Der Flughafen sei Teil der Wirtschaftsinfrastruktur und benötige jetzt eine zehn- bis fünfzehnjährige Planungssicherheit, sagte Orlemann. Die Kosten für den Unterhalt des Verkehrslandeplatzes seien in den letzten Jahren gedrückt worden. Das Gelände rund um die Landebahn sollte gewerblich genutzt werden: "Von uns aus kann sofort gründen Licht für das Projekt Airpark gegeben werden". Die IHK stehe auch zum Konzept der wachsenden Stadt und gehe davon aus, dass erforderlicher Wohnraum auch abseits des Flughafengeländes entstehen kann.

Der Flughafen hat laut IHK jährlich rund 12 000 Starts und Landungen. Neun Unternehmen beschäftigten 73 Mitarbeiter. Bei einer garantierten Planungssicherheit und mit kreativem Marketing könnte die Zahl der Unternehmen und der Mitarbeiter kräftig steigen, sagte Orlemann.

dpa

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