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Auch Albigs Sohn ist Landesbester

IHK-Auszeichnung Auch Albigs Sohn ist Landesbester

Vom Auszubildenden zur Fachkraft – und das mit Spitzenleistungen. 108 Nachwuchskräfte wurden am Montagabend auf der Landesbestenehrung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schleswig-Holstein vor rund 600 Gästen im Kieler Schloss für ihre besonderen Prüfungsleistungen geehrt.

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Ministerpräsident Torsten Albig war nicht nur als Regierungschef, sondern auch als Vater auf der IHK-Landesbestenehrung.

Quelle: Frank Peter

Kiel . „Mit dieser Ehrung unterstreichen wir die Bedeutung unserer dualen Ausbildung für junge Menschen und für die Fachkräftegewinnung in unserem Land“, sagt IHK-Präsidentin Friederike Kühn.

Auch Torsten Albig war unter den Gästen. Allerdings nicht nur in seiner Funktion als Ministerpräsident, sondern auch als Vater. Sein Sohn Jan Henrik gehört ebenfalls zu den besten Auszubildenden Schleswig-Holsteins. Mit einer überragenden Prüfungsleistung hat der 23-Jährige bei Satori und Berger seine Lehre zum Schifffahrtskaufmann abgeschlossen. „Ich habe dort in der neunten Klasse mal ein Praktikum gemacht und war so begeistert, dass ich mich nach dem Abitur direkt beworben habe“, erzählt der Kieler, der jetzt an der Fachhochschule Kiel Betriebswirtschaftslehre studiert. „Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn“, sagt Albig sichtlich gerührt und lobt die „kluge“ Entscheidung seines Sprösslings, gegen den elterlichen Widerstand zunächst den Weg einer dualen Ausbildung gewählt zu haben. „Er ist so viel reifer, als ich es in dem Alter war.“

„Ich bin früher immer mit meiner Mutter ins Theater gegangen und durfte sogar ab und zu einen Blick hinter die Kulissen werfen“, sagt Jaqueline Halama, die ebenfalls zu den Landesbesten zählt. Das habe sie so fasziniert, dass sie sich deutschlandweit auf eine Ausbildung zur Maskenbildnerin beworben habe, so die gebürtige Duisburgerin. Vom Kieler Theater bekam die 25-Jährige dann vor drei Jahren die Zusage. Und ist stolz auf sich: „Ich hätte nie gedacht, dass ich die Ausbildung so gut meistere.“

Angefangen habe eigentlich alles mit der Landfrauenschule, erinnert sich Anke Kruse. „Das sei eine gute Vorbereitung auf das Leben, meinten meine Eltern, als ich nach der Schule nicht so genau wusste, was ich machen soll“, erinnert sich die 22-Jährige. Schlussendlich habe ihr die Tätigkeit so viel Spaß gemacht, dass sie sich für eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin bei der DEULA Schleswig-Holstein entschieden habe, so die gebürtige Rendsburgerin. Diese absolvierte sie mit Bravour und schnitt als Landesbeste ab. „Als Nächstes möchte ich studieren. Entweder Lehramt für Hauswirtschaft oder Gastronomie-Management.“ „Wir bilden heute die Fachkräfte von morgen aus und sichern so unseren Wirtschaftsstandort“, sagt IHK-Präsidentin Friederike Kühn. Schließlich müsse man die jungen Leute im Land halten. Besonders an die jungen Frauen unter den Fachkräften appellierte sie, im Beruf zu bleiben und sich darin weiterzuentwickeln. „Sie haben eine fundierte Ausbildung erhalten. Es wäre schade, wenn Sie diese nicht nutzen würden. Wir brauchen alle Fachkräfte – männliche und weiblich.“

Regierungschef Albig lobte dagegen das große Engagement der Betriebe, der ehrenamtlichen Prüfer und der Berufsschullehrer: „Die Auszeichnung gilt auch denen, die hinter Ihnen stehen: Ihren Lehrkräften, den Ausbildern und Kollegen und natürlich Ihren Eltern und Freunden“, sagte er. Sie würden Rückhalt und die Rahmenbedingungen für den Erfolg geben.

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Ein Artikel von
Jana Ohlhoff
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