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IfW-Präsident spielte mit Nobelpreisträger Hart Tischtennis

Nobelpreise IfW-Präsident spielte mit Nobelpreisträger Hart Tischtennis

Mit dem neuen Nobelpreisträger Oliver Hart hat der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Dennis Snower, an der Universität Sport getrieben. "Ich war gemeinsam mit ihm in Princeton, und wir haben häufiger Tischtennis im Keller der Ökonomie-Fakultät gespielt", sagte der Amerikaner Snower am Montag in Kiel.

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Nobelpreisträger Oliver Hart lächelt in die Kamera. Foto: Cj Gunther/ Archiv

Stockholm/Kiel. Fünf Jahre nachdem Hart die Princeton Graduate School verlassen hatte, habe der Wissenschaftler die Theorie unvollständiger Verträge als Bestandteil der Vertragstheorie entwickelt.

Die Königlich-Schwedische Wissenschaftsakademie hatte am Montag in Stockholm bekanntgegeben, dass der Amerikaner Hart und der Finne Bengt Holmstrom den Nobelpreis für Wirtschaft 2016 bekommen. Beide sind Vertragsforscher.

"In der Praxis sind die meisten Verträge unvollständig, weil sie nicht alle Eventualitäten berücksichtigen, die auf Vertragspartner zukommen", erläuterte IfW-Präsident Snower. "Deshalb ist es sehr nützlich, eine Theorie zu haben, wie Entscheidungen getroffen werden, wenn Aspekte eines Vertrages nicht spezifiziert sind." Diese Ideen hätten breite Anwendung gefunden, so bei der Analyse von Fusionen hinsichtlich der richtigen Mischung aus Kredit- und Eigenkapitalfinanzierung, bei der Frage öffentlicher versus privater Eigentümerschaft von Institutionen sowie in der Politik- und Rechtswissenschaft.

dpa

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