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IfW nimmt Konjunkturprognose zurück: schwächerer Exporte

Konjunktur IfW nimmt Konjunkturprognose zurück: schwächerer Exporte

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland etwas zurückgenommen, bleibt aber dennoch optimistisch für das Wirtschaftswachstum.

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Der Neubau des Institutes für Weltwirtschaft in Kiel ist zu sehen.

Quelle: Carsten Rehder/Archiv

Kiel. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll im laufenden Jahr um 2,0 Prozent statt wie bislang erwartet um 2,2 Prozent zulegen, wie das IfW am Donnerstag in Kiel mitteilte. Für 2017 reduzierte das Institut die Zuwachsrate von 2,3 auf 2,2 Prozent. Ein Grund für die Korrekturen sei vor allem ein Exportrückgang im Winter aufgrund der Schwäche in Abnehmerländern. "Dennoch wird die konjunkturelle Dynamik in Deutschland hoch bleiben", hielten die Konjunkturforscher fest.

Das schwierigere außenwirtschaftliche Umfeld sei geprägt durch die Schwäche Chinas, den Einbruch der Ölpreise, den Streit zwischen den EU-Partnern in der Flüchtlingskrise und von Sorgen um die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft. Die deutsche Konjunktur zeige sich in diesem Umfeld robust, resümierten die IfW-Ökonomen. Der private Konsum werde im gesamten Prognosezeitraum angesichts steigender Einkommen so stark zulegen wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Andere Prognosen von Bundesregierung, EU-Kommission, IWF, OECD oder weiteren Forschungsinstituten legen für 2016 überwiegend 1,7 oder 1,8 Prozent Wachstum zugrunde. Mit 1,3 Prozent erwartet das Hamburger HWWI den niedrigsten BIP-Zuwachs.

dpa

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