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Kieler Makler spricht von Trendwende

Immobilienpreise Kieler Makler spricht von Trendwende

Billiges Baugeld, fehlende lukrative Anlageformen und ein knappes Angebot treiben in Schleswig-Holstein die Immobilienpreise in immer neue Höhen. Doch damit könnte jetzt Schluss sein - prognostiziert zumindest das Kieler Maklerunternehmen Otto Stöben.

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Die Preise für Wohnimmobilien sind gerade in Ballungsräumen seit 2010 stetig gestiegen.

Quelle: Markus Scholz

Kiel. Erst kürzlich meldete der Immobilienverband Deutschland Nord einen weiteren Preisanstieg bei Häusern und Grundstücken, auch die LBS bezeichnet in ihrem aktuellen Immobilienmarktatlas das Preisniveau im Norden gerade in den Städten und touristischen Regionen als „teilweise überhitzt“.

Stabilisierung der Preise seit sechs Monaten

Folgt nun ein Preissturz? Nein, heißt es im neuen Marktbericht der Otto Stöben GmbH (Kiel): „Eine Immobilienblase ist nicht in Sicht.“ Ralf Colditz, Leiter der Gutachtenabteilung des in ganz Schleswig-Holstein tätigen Maklerunternehmen, gibt vorsichtige Entwarnung: „Im letzten halben Jahr haben wir in weiten Teilen des Landes eine Stabilisierung der Preise festgestellt.“ Vielleicht gebe es bereits in diesem Jahr eine Wende am Immobilienmarkt.

Forschungsinstitut spricht weiter von Blasengefahr

Keine klaren Anzeichen für eine Trendwende sieht hingegen das Berliner Forschungsinstitut Empirica: In einer aktuellen Studie haben Forscher untersucht, wie groß die Gefahr einer Immobilienblase in Schleswig-Holstein ist. Laut Empirica-Index für das vierte Quartal 2016 ist weiterhin mit einer erhöhten Blasengefahr in der Stadt Kiel und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Segeberg zu rechnen.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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Preisrallye, überhitzte Märkte, Blasenbildung: Seit etwa 2010 wird es auch im Norden immer teurer, Häuser oder Grundstücke zu kaufen. Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach Immobilien, beflügelt durch Mini-Bauzinsen und mangelnde Anlagealternativen.

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