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Immobilienpreise in Hamburg steigen langsamer

Immobilien Immobilienpreise in Hamburg steigen langsamer

Häuser und Wohnungen in Hamburg sind nach wie vor lebhaft gefragt, aber die Preise steigen nicht mehr so schnell. Es gebe keine Anzeichen für eine Immobilienblase, sagte Axel Kloth, der Vorsitzende der Region Nord des Immobilienverbandes Deutschland (IVD), am Donnerstag in der Hansestadt.

Hamburg. Stiegen die Preise in den vergangenen beiden Jahren noch um acht bis zwölf Prozent, so konnten die Verbandsexperten in diesem Jahr nur noch Steigerungen von vier bis sieben Prozent feststellen.

"Hamburg hat bei Eigentumswohnungen gerade einmal das Preisniveau von Mitte der neunziger Jahre erreicht und liegt im Bereich der Einfamilienhäuser knapp über dem Niveau von 2001", sagte Kluth. "Der langfristige Blick über den Preisverlauf der vergangenen 20 Jahre zeigt, dass aus dem Boom inflationsbereinigt bestenfalls ein leichter Preisanstieg wird."

Ein freistehendes Einfamilienhaus mit gutem Wohnwert und 150 Quadratmetern Wohnfläche sind in Hamburg durchschnittlich rund 450 000 Euro zu bezahlen und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Ein typisches Reihenmittelhaus mit 120 Quadratmetern Wohnfläche kostet rund 300 000 Euro und damit gut fünf Prozent mehr als vor einem Jahr.

Besonders gefragt sind Eigentumswohnungen, die im Durchschnitt 2400 Euro je Quadratmeter kosten und damit 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit liege Hamburg auch bundesweit im oberen Segment. Im Bundesdurchschnitt ermittelte der IVD Quadratmeterpreise von rund 1300 Euro für Eigentumswohnungen.

dpa

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