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Industrie-Umsatz im Norden eingebrochen

Erste drei Quartale Industrie-Umsatz im Norden eingebrochen

Die Industrie in Schleswig-Holstein hat in den ersten drei Quartalen des Jahres einen drastischen Umsatzrückgang verbucht. Der Umsatz der größeren Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten sank zum gleichen Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 24 Milliarden Euro, berichtete das Statistikamt Nord am Dienstag.

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Die Auslandsumsätze der Industriebetriebe aus Schleswig-Holstein gingen um gut neun Prozent auf 10,3 Milliarden Euro zurück.

Quelle: Peter Steffen/dpa (Symbolfoto)

Kiel. Die Auslandsumsätze gingen um gut neun Prozent auf 10,3 Milliarden Euro zurück. Dabei fiel das Minus innerhalb der Euro-Zone etwas geringer aus (sieben Prozent) als außerhalb (elf Prozent). Die Exportquote betrug unverändert 43 Prozent. Der Absatz im Inland sank um acht Prozent auf 13,8 Milliarden Euro.

Die höchsten Umsätze wurden mit 4,7 Milliarden Euro im Maschinenbau erzielt (minus ein Prozent). Das Ernährungsgewerbe kam auf 4,5 Milliarden (minus zwei Prozent). Der sehr starke Rückgang in der Mineralölverarbeitung um 23 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro hängt wahrscheinlich zu einem guten Teil mit der Preisentwicklung zusammen. Im Monatsdurchschnitt der ersten drei Quartale arbeiteten in den 529 größeren Industriebetrieben des Landes rund 101 600 Menschen und damit ein Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

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