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Insolvenzverfahren für Prokon aufgehoben

Itzehoe Insolvenzverfahren für Prokon aufgehoben

Eines der größten Insolvenzverfahren in Deutschland ist zu Ende. Das Verfahren über das Vermögen der Windenergie-Firma Prokon sei zum Ende des Monats aufgehoben, teilte das Amtsgericht am Donnerstag in Itzehoe mit.

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Prokon firmiert mittlerweile als Prokon Regenerative Energien eG.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Itzehoe. Zuvor hatten sich die Gläubiger dafür entschieden, das Unternehmen als Genossenschaft weiterzuführen und nicht an den Energiekonzern EnBW zu verkaufen. Inzwischen ist Prokon umgewandelt und firmiert als Prokon Regenerative Energien eG. Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin wird weiter die Abwicklung des Insolvenzplans überwachen. Prokon wird nun von einer Doppelspitze mit Kai Peppmeier und Andreas Knaup geführt.

Bei Prokon hatten zum Zeitpunkt der Überschuldung 75000 Anleger rund 1,4 Milliarden Euro in Genussscheinen angelegt. Die neue Prokon-Genossenschaft hat mehr als 37 000 Mitglieder, die sich für die Umwandlung ihres Genusskapitals in Genossenschaftsanteile entschieden haben. Die Anleger haben ungefähr die Hälfte ihres Kapitals eingebüßt. Die neuen Genossen hoffen, dass ihr Unternehmen durch wirtschaftlichen Erfolg wieder an Wert gewinnt.

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Itzehoe
Foto: Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windenergie-Firma Prokon hat das Amtsgericht Itzehoe den Insolvenzplan bestätigt, den die Gläubigerversammlung am vergangenen Donnerstag befürwortet hatte.

Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windenergie-Firma Prokon hat das Amtsgericht Itzehoe den Insolvenzplan bestätigt, den die Gläubigerversammlung am vergangenen Donnerstag befürwortet hatte. Das Insolvenzverfahren könne aufgehoben werden, wenn der Gerichtsbeschluss rechtskräftig und die Prokon-Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen wird, teilte das Amtsgericht am Montag mit.

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