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Internationale Datenströme bei Unternehmen geprüft

Datenschutz Internationale Datenströme bei Unternehmen geprüft

Datenschützer wollen die Praxis vieler deutscher Unternehmen prüfen, personenbezogene Daten im Ausland zu speichern. Dazu würden in einer bundesweiten Aktion rund 500 Unternehmen unterschiedlicher Größe und verschiedener Branchen angeschrieben, teilte die Datenschutzbeauftragte des Landes NRW, Helga Block, am Donnerstag mit.

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Quelle: Matthias Balk/Archiv

Düsseldorf. "Mit der Prüfaktion werden wir die Unternehmen sensibilisieren, beraten und wenn nötig den Datenschutz durchsetzen", sagte Block. Insgesamt sind zehn Bundesländer an der Aktion beteiligt.

Die Globalisierung und das sogenannte "Cloud Computing" hätten die weltweiten Datenströme beschleunigt. Betroffen seien Daten von Kunden, Mitarbeitern oder Bewerbern. Selbst kleinere und mittlere Unternehmen in Deutschland verarbeiteten inzwischen zahlreiche Personendaten auf Servern externer Dienstleister. Viele dieser Dienste stammten von US-Unternehmen.

Die Daten würden - oft ohne Wissen der Kunden - in Nicht-EU-Staaten übermittelt. Eine Datenübermittlung in Länder außerhalb Europas sei aber nur zulässig, wenn die Daten dort angemessen geschützt seien.

An der Prüfaktion beteiligten sich die Datenschutzbehörden von Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt.

dpa

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