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Gericht billigt Prokon-Insolvenzplan

Itzehoe Gericht billigt Prokon-Insolvenzplan

Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windenergie-Firma Prokon hat das Amtsgericht Itzehoe den Insolvenzplan bestätigt, den die Gläubigerversammlung am vergangenen Donnerstag befürwortet hatte. Das Insolvenzverfahren könne aufgehoben werden, wenn der Gerichtsbeschluss rechtskräftig und die Prokon-Genossenschaft in das Genossenschaftsregister eingetragen wird, teilte das Amtsgericht am Montag mit.

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Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Windenergie-Firma Prokon hat das Amtsgericht Itzehoe den Insolvenzplan bestätigt, den die Gläubigerversammlung am vergangenen Donnerstag befürwortet hatte.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa

Itzehoe. Binnen zwei Wochen sind Einsprüche möglich. Der Beschluss des Amtsgerichts datiert vom Freitag.

Die Gläubiger der Firma hatten sich am Donnerstag mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das Unternehmen als Genossenschaft fortzuführen und es nicht für 550 Millionen Euro an den Energieversorger EnBW zu verkaufen. Anwesend waren 2144 Stimmberechtigte, die insgesamt mehr als 40 000 Gläubiger vertraten. Das entsprach einem Kapital von 1,056 Milliarden Euro, von denen 843 Millionen Euro für die Genossenschaft stimmten. Über Prokon war 2014 wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Unternehmen hatte sich mit hochverzinslichen Genussscheinen von rund 75 000 Anlegern finanziert und konnte die Papiere nicht mehr zurücknehmen.

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Foto: Die Windenergiefirma Prokon wird in eine Genosenschaft umgewandelt.

Die Windenergiefirma Prokon wird in eine Genossenschaft umgewandelt. Das haben die Gläubiger am Donnerstag in Hamburg entschieden, teilte der unterlegene Mitbewerber EnBW am Donnerstag in Karlsruhe mit.

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