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HSH-Chef macht Mitarbeitern Hoffnung

Ermisch im KN-Interview HSH-Chef macht Mitarbeitern Hoffnung

Der Verkaufsprozess für die HSH Nordbank läuft im grünen Bereich, Medienberichte über angeblich weniger als zehn Interessenten sind falsch, und Ende März wird die Bank gute Geschäftszahlen vorlegen: Im Interview mit den Kieler Nachrichten gibt sich HSH-Chef-Stefan Ermisch zuversichtlich.

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Stefan Ermisch, Vorstandschef der HSH Nordbank, ist zuversichtlich, dass der Verkauf der Bank gelingt.

Quelle: Andreas Laible

Kiel. Vorstandschef Stefan Ermisch geht fest davon aus, dass der Verkauf der HSH Nordbank gelingen wird. Medienberichte, denen zufolge bei den Eigentümern Hamburg und Schleswig-Holstein weniger als zehn Interessenbekundungen eingegangen seien, seien falsch, sagte Ermisch im Interview mit den Kieler Nachrichten und dem Hamburger Abendblatt.

Am 31. März um Mitternacht läuft die Frist ab, bis zu der potenzielle Investoren ein unverbindliches Angebot für die Bank vorgelegt haben müssen. Ermisch betonte, gerade für Interessenten aus China sei es "eine große Chance", in Deutschland eine Bank zu übernehmen, "die seit acht Jahren ebenso hart wie erfolgreich restrukturiert wurde".

"Niemand sollte zu sorgenvoll sein"

Befürchtungen vor allem in Kiel, der Verkauf führe zwangsläufig zu Arbeitsplatzverlusten, tritt der Manager entgegen: "Niemand sollte zu sorgenvoll sein, auch wenn es keine Garantien gibt - weder für den einen noch für den anderen Standort."

Obwohl 2016 der Schuldenerlass von über 500 Millionen Euro für den Hamburger Reeder Bernd Kortüm für Empörung gesorgt hatte, schließt Ermisch weitere Forderungsverzichte in erheblicher Größenordnung nicht aus: "Wertberichtigungen oder Abschreibungen gehören zum Bankgeschäft dazu, zumal wenn eine Branche am Boden liegt." 

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Ein Artikel von
Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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