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Wie saniere ich energetisch richtig?

KN-Telefonaktion Wie saniere ich energetisch richtig?

Milde Winter, niedrige Öl- und Gaspreise: Die Heizkosten fallen derzeit moderat aus. Dennoch bleibt das Heizen eine teure Angelegenheit, weil viele Wohngebäude in Schleswig-Holstein Sanierungsbedarf haben, was Dämmung, Fenster und Heizung betrifft. Unsere Experten geben Tipps, wie Sie Geld sparen können.

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Das Heizen ist wegen des milden Winters derzeit günstig.

Quelle: Friso Gentsch / dpa

Kiel. Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) mussten etwa Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, bis Ende 2015 ersetzt werden – ausgenommen waren nur Niedertemperatur- und Brennwertkessel. Doch was nützt eine moderne Heizungsanlage, wenn durch Gebäudehülle oder Fenster Wärme entweicht? Viele Hausbesitzer wissen gar nicht, wie es eigentlich um das energetische Niveau ihres Hauses bestellt ist, geschweige denn, wie sie Energieverluste vermeiden und Heizkosten optimieren können. Doch selbst wenn Handlungsbedarf erkannt worden ist, muss man sich entscheiden, was sich lohnt, wie man vorgeht, womit man beginnt – und wie eine Sanierung zu finanzieren ist. Und auch für Neubauten gelten seit diesem Jahr strengere Standards.

 Worauf muss man sich einstellen, wenn man ein 40 Jahre altes Haus besitzt? Welche Fördervoraussetzungen sind zu erfüllen, wenn man Darlehen oder Zuschüsse aus dem bundeseigenen KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ in Anspruch nehmen will? Viele Immobilienbesitzer können nicht allein einschätzen, wo in ihrem Haus die Energiefresser sitzen, wie die Geschossdecke zu dämmen ist, welche Heizungsvariante oder welche Fenster zu wählen sind, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Es gibt eine ganze Reihe von Beratungsmöglichkeiten – zum Beispiel die Verbraucherzentrale oder unabhängige Gebäudeenergieberater. Und die sollte man unbedingt nutzen.

 In unserer Telefonaktion am Dienstag, 22. März, beantworten Stefan Röhling, Finanzierungsexperte vom Verband der Privaten Bausparkassen, sowie Energie-Referent Florian Schmölz von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein zwischen 14 und 16 Uhr ihre Fragen.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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