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EnBW wirbt bei Prokon-Gläubigern

Pläne für Übernahme EnBW wirbt bei Prokon-Gläubigern

Energiekonzern EnBW wirbt bei Prokon-Gläubigern für Übernahme-Plan: EnBW-Chef Frank Mastiaux hat sich am Mittwoch direkt an die Gläubiger der insolventen Windenergiefirma Prokon gewandt.

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Der Energiekonzern EnBW wirbt jetzt bei Prokon-Gläubigern für die geplante Übernahme.

Quelle: Angelika Warmuth/ Archiv/ dpa

Karlsruhe. „Prokon und die EnBW können in Deutschland zu einem führenden Marktteilnehmer im Bereich Windkraft werden“, schrieb Mastiaux in einem offenen Brief an die rund 100 000 Gläubiger und Inhaber von Genussrechten. Zusammen mit EnBW könne Prokon seine Erfolgsgeschichte als Pionier der Windenergie fortsetzen. „Dies möchte ich zu meiner persönlichen Angelegenheit machen.“

Die Gläubiger haben die Wahl zwischen der Übernahme durch EnBW mit einem angebotenen Kaufpreis von 550 Millionen Euro und dem Genossenschaftsmodell des Vereins „Freunde von Prokon“.

Der Gläubigerausschuss des Unternehmens in Itzehoe hat EnBW zwar schon als „bevorzugten Investor“ ausgewählt. Die endgültige Entscheidung, ob der drittgrößte deutsche Energiekonzern EnBW auch neuer Prokon-Inhaber wird, fällt jedoch erst auf der Gläubigerversammlung am 2. Juli in Hamburg.

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Möglicher Prokon-Kauf
Foto: Nach dem Bundeskartellamt hat jetzt auch die polnische Kartellbehörde grünes Licht für den angestrebten Kauf der Windenergiefirma Prokon durch den Karlsruher Energiekonzern EnBW gegeben.

Nach dem Bundeskartellamt hat jetzt auch die polnische Kartellbehörde grünes Licht für den angestrebten Kauf der Windenergiefirma Prokon durch den Karlsruher Energiekonzern EnBW gegeben. Damit sei aus kartellrechtlicher Sicht der Weg frei für einen Erwerb des insolventen Unternehmens, teilte EnBW am Mittwoch mit.

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