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Kartellamt stimmt Übernahme zu

Prokon-Kauf durch EnBW Kartellamt stimmt Übernahme zu

Das Bundeskartellamt gibt grünes Licht für den möglichen Kauf der insolventen Windenergiefirma Prokon durch den Energiekonzern EnBW. Das angemeldete Zusammenschluss könne vollzogen werden, teilte der Karlsruher Energieversorger unter Berufung auf die Behörde am Dienstag mit.

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Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für den möglichen Kauf der Windenergiefirma Prokon durch den Energiekonzern EnBW gegeben.

Quelle: Julian Stratenschulte/ dpa/ Archiv

Karlsruhe. Das Bundeskartellamt selbst gab die Freigabe auf seiner Internetseite bekannt (Aktenzeichen B8-58/15).

Erst aber muss die Gläubigerversammlung zustimmen. Sie entscheidet am 2. Juli, ob sie das EnBW-Angebot von rund 550 Millionen Euro annimmt oder als Eigentümer die Prokon-Windparks im Rahmen einer Genossenschaft fortführt. In beiden Fällen wäre fast die Hälfte des Geldes von rund 40 000 Anlegern verloren.

EnBW hatte sich zuvor im Bieterverfahren für das Investorenmodell mit dem besten Angebot durchgesetzt und wirbt seitdem intensiv bei den Prokon-Gläubigern für den Verkauf an EnBW. EnBW will mit der Übernahme seine Ziele bei der Energiewende schneller erreichen oder sogar übertreffen. Der Verein „Freunde von Prokon“, in dem rund 10 000 Gläubiger organisiert sind, macht sich hingegen für die Genossenschaftslösung stark.

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Christoph Abraham warb für ein Genossenschaftsmodell in Sachen Prokon.

Rein oder nicht rein? Diese Frage müssen etwa 75000 Prokon-Anleger beantworten, wenn bei der Gläubigerversammlung am 2. Juli entschieden wird, ob das insolvente Unternehmen in eine Genossenschaft umgewandelt oder vom Energiekonzern EnBW übernommen werden soll.

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