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Firmen weisen Kritik empört zurück

Kiel Firmen weisen Kritik empört zurück

Unternehmen aus Kiel haben mit Empörung auf Aussagen des DGB-Landeschefs Uwe Polkaehn reagiert.

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Die Auszubildende Veronique Schröder verlötet die Bleiruten eines Bleiglasfensters mit Lötzinn.

Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert

Kiel. „Die Beschuldigung, dass die fehlende Ausbildungsbereitschaft der Betriebe Ursache der negativen Entwicklung der Lehrverträge ist, weisen wir zurück“, sagte Lisa M. Preuß, Sprecherin des Unternehmensverbandes Kiel. „Die Aussagen sind nicht nur zu pauschal, sie sind – zumindest für Kiel – auch von falschen Behauptungen geprägt.“

Der Mittelstand in Kiel engagiere sich für Ausbildung, denn die Betriebe seien auf Fachkräfte angewiesen. „Warum sollten sie also an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen?“, sagte Preuß. Viele Firmen bezahlten Azubis „sogar mehr als in der Fläche üblich, um sich am Markt als attraktiven Ausbildungsbetrieb zu positionieren.“

Preuß begründete die sinkende Zahl neuer Ausbildungsverträge mit „fehlender, zielführender Berufsorientierung an den Schulen“. Im vorigen Jahr wurden in Schleswig-Holstein 19.973 Ausbildungsverträge unterschrieben, 1,1 Prozent weniger als 2015.

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Ein Artikel von
Robert Michalla
Wirtschaftsredaktion

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