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Unternehmen werden digital erpresst

Polizei warnt vor neuer Masche Unternehmen werden digital erpresst

Die Polizei in Schleswig-Holstein warnt vor einer neuen Masche der digitalen Erpressung. Betroffen sind Unternehmen, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Montag in Kiel mitteilte. Demnach erhalten Geschäftsführungen oder Personalabteilungen bundesweit E-Mails von angeblichen Bewerbern.

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Die Polizei warnt Unternehmen vor Bewerbern, die gar keine sind.

Quelle: Patrick Pleul/ dpa/ Archiv

Kiel . Ziel der Kriminellen ist es, den Computer der Firma mit einer Schadsoftware zu infizieren, die für eine Verschlüsselung der Firmendaten sorgt, wie die Zentralstelle Cybercrime des LKA weiter mitteilte. Anschließend forderten sie zur Entschlüsselung dieser Daten ein „Lösegeld“ von mehreren 100 Euro. Bislang sind sechs Fälle bekanntgeworden, in denen schleswig-holsteinische Unternehmen Opfer der Kriminellen wurden.

In der E-Mail erklärten die angeblichen Bewerber der Geschäftsführung, wie sie auf den Betrieb aufmerksam geworden seien und böten weitere Informationen zu ihrer Person über eine in der Mail enthaltene „Dropbox-Verknüpfung“ an. Wird der Link betätigt, werden jedoch keine Bewerberunterlagen heruntergeladen, warnen die Experten für Internetkriminalität. Vielmehr installiere sich eine Schadsoftware, die sofort mit der Verschlüsselung der Firmendaten auf dem Computer beginnt. Zusätzlich wird ein „Erpresserschreiben“ heruntergeladen. Auf die Forderungen sollte nicht eingegangen und stattdessen Anzeige erstattet werden, rät das LKA.

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