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Neubaugipfel und Konjunkturprogramm gefordert

Wohnungsunternehmen Neubaugipfel und Konjunkturprogramm gefordert

Angesichts der vielen Flüchtlinge verlangt der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen einen Wohnungsbaugipfel für Schleswig-Holstein. „Wir müssen dringend mehr Fahrt aufnehmen beim Neubau“, sagte Verbandsdirektor Andreas Breitner am Montag. Alle relevanten Akteure müssten noch dieses Jahr an einen Tisch.

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„Wir müssen dringend mehr Fahrt aufnehmen beim Neubau“, sagte Verbandsdirektor Andreas Breitner

Quelle: Uwe Paesler/ Archiv

Kiel. Wegen vieler Hürden halte das Neubau-Angebot nicht mit der Nachfrage Schritt, heißt es in einem Brief an Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). „Die Flüchtlingszahlen verschärfen das Problem in einer Weise, die uns vor die vielleicht größte wohnungspolitische Herausforderung der letzten sechs Jahrzehnte stellt.“

Statt der bisher kalkulierten 6000 neuen Wohnungen im Jahr würden 10 000 oder 12 000 benötigt, sagte Breitner. Das vom Land angeschobene kommunale Wohnungsbauprogramm solle Flüchtlingen schnell ein erstes Dach über dem Kopf geben. Ebenso dringend werde normaler Wohnraum in Quartieren gebraucht, die ein nachbarschaftliches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ermöglichen. Der Verband forderte außerdem von Bund und Ländern ein Konjunkturprogramm III mit Zuschüssen für den Wohnungsneubau. Die bisher ausgeschütteten zinsgünstigen Darlehen für sozialen Wohnungsbau helfen den Unternehmen laut Breitner nicht weiter.

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